Wir bekommen diese Frage fast jede Woche – am Telefon, per Mail, beim Kaffee in Schifferstadt. Und wir verstehen sie: Kaum ein Produkt hat eine so breite Preisspanne wie eine Website. Vom 5-Euro-Baukasten-Abo bis zur 50.000-Euro-Agenturlösung ist alles dabei. Dieser Artikel macht Schluss mit dem Rätselraten und zeigt dir, womit du realistisch rechnen musst.
Realistische Preisspannen 2026
Es gibt nicht den einen Preis, aber es gibt klar abgrenzbare Kategorien. Das sind die Spannen, die im deutschsprachigen Raum 2026 üblich sind:
Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen aus der Pfalz, mit denen wir arbeiten, landen in den ersten beiden bis dritten Zeilen. Eine saubere, schnelle und mobiloptimierte Unternehmens-Website kostet eben keine 50.000 € – aber auch keine 99 €.
Was den Preis wirklich treibt
Der Preis hängt an wenigen, gut nachvollziehbaren Hebeln. Wenn du diese kennst, kannst du jedes Angebot besser einordnen:
- Umfang. Eine Seite oder zehn? Jede zusätzliche Seite bedeutet Layout, Text und Abstimmung.
- Individualität. Fertige Vorlage oder maßgeschneidertes Design? Ein eigenes Design ist teurer, hebt dich aber sichtbar von der Konkurrenz ab.
- Inhalte. Lieferst du Texte und Bilder selbst, oder soll die Agentur sie erstellen? Gute Texte und professionelle Bilder kosten Zeit – sind aber oft der Unterschied zwischen „nett“ und „bringt Anfragen“.
- Funktionen. Kontaktformular ist Standard. Online-Shop, Terminbuchung, Kundenbereich oder Mehrsprachigkeit treiben den Aufwand spürbar.
- Suchmaschinen-Optimierung. Soll deine Seite bei Google gefunden werden, gehört lokales SEO dazu – nicht als Magie, sondern als sauberes Handwerk.
- Betreuung. Bekommst du einen festen Ansprechpartner und schnelle Reaktionszeiten, oder ein Ticket-System? Nähe kostet, spart dir aber Nerven.
Baukasten vs. Agentur – die ehrliche Gegenüberstellung
Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo ist nicht „schlecht“. Für einen Verein, ein Hobbyprojekt oder einen ersten Test ist er völlig in Ordnung. Du zahlst wenig Geld, investierst dafür deine eigene Zeit – und die ist erfahrungsgemäß der größte versteckte Posten.
Wer schon einmal selbst an einem Baukasten gesessen hat, kennt das: Die ersten zwei Stunden machen Spaß, danach kämpfst du mit Abständen, mobiler Ansicht und Ladezeiten. Rechnest du deine Arbeitszeit ehrlich gegen, ist die „günstige“ Lösung oft gar nicht so günstig. Mehr dazu in unserem Vergleich Website selbst bauen oder Agentur.
Eine Agentur kostet im Setup mehr, liefert dafür ein fertiges, professionelles Ergebnis – und du musst dich um nichts kümmern. Für ein Unternehmen, dessen Website Kunden gewinnen soll, ist das in den allermeisten Fällen die wirtschaftlichere Entscheidung.
So ordnet sich NUVORA ein
Damit du eine konkrete Hausnummer hast, hier unsere Preise – transparent, als Festpreis, ohne Stundensatz-Überraschungen:
Dazu kommen optionale Care-Pakete für Hosting, Updates und Sicherheit – von 49 € bis 79 € im Monat, größere Pakete individuell, je nachdem, wie viel laufende Betreuung und Änderungen du brauchst. Du kannst die Seite aber auch ohne Abo übernehmen und selbst pflegen.
Alle Preise netto zzgl. 19 % USt.
Worauf du beim Angebot achten solltest
Egal bei wem du anfragst – diese Punkte solltest du dir schriftlich geben lassen, damit am Ende keine bösen Überraschungen kommen:
- Festpreis oder Stundensatz? Bei Stundensätzen unbedingt eine Obergrenze vereinbaren.
- Was ist inklusive – und was kostet extra (Texte, Bilder, weitere Seiten)?
- Wem gehört die Seite und die Domain am Ende? (Antwort sollte sein: dir.)
- Welche laufenden Kosten kommen auf dich zu?
- Gibt es einen festen Ansprechpartner und wie schnell wird reagiert?
Eine Website ist eine Investition, kein Wegwerfprodukt. Eine gute Seite arbeitet jahrelang für dich – sie ist rund um die Uhr dein bester Verkäufer. Gemessen daran sind die Kosten überschaubar.